Old Firehand (2)
LP-Bestellnummer der Erstausgabe: E 2089
Der Tote in der Prärie • Ein hinterlistiger Plan • Eine Falle für den "Roten Cornel" • Vierhunderttausend Dollar • Der Überfall • Feuer am Tunnel
Erzähler Heinz Trixner
Mr. Hartley Horst Breiter
Winnetou Konrad Halver
Charles Charoy Wolfgang Kaven
Old Firehand Franz-Josef Steffens
Dugby Andreas von der Meden
Woodward Peter Kirchberger
"Cornel" Brinkley Wolfgang Kieling
Zugführer Reiner Brönneke
und Tramps
Hörspielbearbeitung: Peter Folken
Regie: Heikedine Körting
Erzählung von Karl May
Weitere Folgen:
Bemerkungen:
Jahr:
1975 •
Spielzeit: 17'25" / 17'30" •
Cover: Hans Möller
Weitere Bestellnummern: MC: 4233 / LP: 115 517.2 / MC: 515 517.7
Diesem Hörspiel liegt eine Sequenz aus der Erzählung "Der Schatz im Silbersee" zu Grunde.
Die Stimmen der Tramps gehören unter anderem Ernst von Klipstein, Reiner Brönneke und Werner Cartano.
Eine Zusammenstellung aller bei EUROPA produzierten Karl-May-Hörspiele findet sich in unserem
Karl-May-Special.
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Eure Kommentare:
Uwe
schrieb am
10. 06. 2004:
Im Gegensatz z.B. zum Winnetou-Sechsteiler, wo sich die Handlung vor Geschwindigkeit oft geradezu überschlägt, wird hier eine Episode aus dem "Schatz im Silbersee" sehr gemächlich erzählt. Und dieses gemäßigte Tempo kommt dem Hörspiel sehr zugute. Eine Wohltat ist es, wieder Konrad Halver in seiner besten Rolle zu hören. Steffens als Firehand gefällt mir allerdings nicht so gut (vielleicht wäre Helmo Kindermann besser gewesen, nachdem es Gellenbeck ja leider nicht mehr gab).
Ein bisschen ungeschickt auch, dass man Brönneke sowohl als Tramp als auch als Zugführer besetzt hat.
Kieling als Colonel fand ich eine positive Überraschung (auch wenn er sehr "ge-x-t" klingt), und ich hätte mir mehr Text von ihm gewünscht. Bei ihm klingt der Colonel regelrecht brutal, während Folken ihn eher als listig gesprochen hat. Von mir 4 Punkte.
Spirit
schrieb am
11. 03. 2004:
Colonel Kieling rules! Doch Peter Folken war nich einen Tick verschlagener und bauernschlauer. Vier Europa-Mohren für diese Version.
lafleur1979
schrieb am
05. 03. 2004:
KIELING at his best!
"Also dann Fröhliche Himmelfahrt...oder besser gesagt fröhliche Talfahrt in die tiefen des Eagletail...!"
Exzellent!!! Schade, dass W.Kielung nicht mehr Rollen besprochen hat bei Europa.
Etwas ungewohnt Heinz Trixner als Erzähler, aber nicht schlecht!
Georg Petereit
schrieb am
27. 10. 2003:
Kieling at his best - dunkel, dumpf-grollend, gemein, eiskalt. Schön schmierig, vor allem eine aus Filmen bekanntere Synchronstimme als Peter Folken.
Komisch nur, dass in der Besetzungsliste hier niemand Heinz Trixner erwähnt - und irgendwie fehlt, wenn man sie hintereinander hört, die innere Verbindung der zwei Teile, wenigstens hätte man ja doch noch den Shatterhand einbauen können... Oder?
Andreas Hardt
schrieb am
07. 01. 2003:
In bewährter Form harmonieren Musik-, Ton- und Dialogelemente. Die Sprecher sind bekannt und fest im Hinterkopf des Hörers eingefügt, wer könnte schon Winnetou sprechen ausser Konrad Halver!? Vielleicht noch Heinz Ingo Hilger, DER Winnetou aus Segeberg. Die Story ist kompakt. Erstaunlich finde ich, dass man bei der insgesamt eher kurzen Laufzeit der Figur Jefferson Hartley und dem Fund der Leiche des Schreibers so viel Raum gewidmet hat. Das ist in anderen Produktionen doch eher nur eine Fussnote wert.
Insgesamt eine gelungene Produktion, deren Hörgenuss noch größer gewesen wäre, wenn sie 10 bis 15 Minuten länger gewesen wäre.
Thomas
schrieb am
10. 04. 2002:
Auch für diese Hörspiel war eine Kurt Vethake-Produktion das Vorbild: 'Old Firehand stellt eine Falle' (Vethake/Schurr,
1964, Ariola - zunächst auf Single, dann mit 'Winnetou auf dem Kriegspfad' auf LP - später auch bei maritim zusammen mit
'Halbbluts Ende') adaptiert exakt die gleiche Episode aus dem 'Schatz'. In der PEG-Version gibt es noch eine schöne
Saloon-Keilerei, eine 'frei nach Karl May'-Szene, zu der sich Bearbeiter Straass wohl offensichtlich durch Filme von Bud
Spencer & Terence Hill inspirieren ließ.
Wilhelm Amann
schrieb am
03. 10. 2001:
Zur Bemerkung, die Sprecher ändern sich leider häufig, muss gesagt werden, dass der erste Firehand-Sprecher Benno Gellenbeck schon Anfang der 70er Jahre gestorben ist.
Juntke
schrieb am
30. 08. 2001:
Für mich eines der schönsten der Serie.
Insbesondere die Stimmung die hier erzeugt wird fand ich immer einzigartig.
(Der vorbeireitende Reiter in den Nebelschwarden).
Kieling als Brinkley ist einzigartig.
Sehr gerne habe ich auch immer die Stimme von Herrn Kaven gehört.
Gunnar
schrieb am
29. 08. 2001:
Habe beide Teile bei einer Internetauktion erworben. Ist ja eine Episode aus "Der Schatz im Silbersee". Ein bißchen fehlt mir bei Steffens und Halver das Temperament. Die gleich Geschicht wurde ja bei PEG aufgenommen bei denen die Hauptsprecher (Halver und Steffens) die gleichen sind. Gewühnungsbedürftig ist Steffens als Old Firehand, da in den vorherigen Hörspielen (Winnetou II und der "Schatz im Silbersee) Benno Gellenbeck die Figur verkörpert. Aber das ist das Manko, daß die Sprecher oft wechseln.Trixner, diesmal nur als Sprecbher, wie immer ruhig und einzigartig. Ist für mich der einzige Old Shatterhand.
Ben schrieb: Kann hier mit Wolfgang Kieling nicht so viel anfangen. Habe diese Geschichte auch in einem anderen Hörspiel, ebenfalls mit Halver und Steffens, bei dem der Cornel wesentlich besser gesprochen wird. Aber das ist ja Geschmackssache. Genauso wie die Tatsache, dass Trixner als Erzähler wohl nicht so ganz passt. Trotzdem gehört dieser Teil zu meinen Lieblingsstellen aus "Der Schatz im Silbersee", ob im Buch oder im Hörspiel.
Olaf schrieb: Wolfgang Kieling als Cornel Brinkley gefällt mir hier besonders gut, Peter Folkern in der Schatz im Silbersee ist allerdings auch sehr gut besetzt.
Harald schrieb: Wie Old Firehand 1, so kommt uns auch diese Handlung schon bekannt vor. Allerdings wird die kurze Erwähnung aus "Der Schatz im Silbersee II "hier auf Hörspiellänge ausgedehnt.
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