Das Vermächtnis des Inka
LP-Bestellnummer der Erstausgabe: E 277
Juan Perillo, Torero und Mörder! • Haukaropora erfährt seine königliche Abstammung • Verbrecherische Verschwörung gegen den Gouverneur • Der Überfall auf das Lager der Abipones • Verfolgung der Schurken ins Guanacotal • In der Mordschlucht • Das Vermächtnis des Inka • Perillos und Pajaros grausames Ende
Erzähler Hans Paetsch
Gouverneur Claus Wilcke
Carlos Hammer Hellmut Lange
Dr. Morgenstern Lothar Zibell
Haukaropora Michael Hinz
Anciano Konrad Mayerhoff
Dr. Parmesan Hans Clarin
Antonio Konrad Halver
Harter Schädel Rudolf Fenner
Roter Pfeil Michael Weckler
Rodrigo Sereno Marco Fehrs
Fritz Kiesewetter Hans Meinhardt
Pajaro Michael Poelchau
Perillo Horst Stark
Hörspielbearbeitung: Peter Folken
Regie: Konrad Halver
Erzählung von Karl May
Bemerkungen
Jahr: 1969 •
Spielzeit: 18'10" / 20'30" •
Cover: Karl-May-Festspiele, Bad Segeberg
Weitere Bestellnummern: 115 518.0
Während Anciano das Testament verliest und auch am Ende des Hörspiels erklingt im Hintergrund die Ouvertüre Die schöne Galathee von Franz von Suppé.
Die (Gitarren-) Hintergrundmusik stammt von der EUROPA-LP E 370 (Fiesta in Acapulco).
Eine Zusammenstellung aller bei EUROPA produzierten Karl-May-Hörspiele findet sich in unserem
Karl-May-Special.
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Eure Kommentare:
Schorsch bewertet das Hörspiel mit





und schrieb am 21. 11. 2008:
Als ich Anfang diesen Monats in der Zeitung gelesen habe, daß Michael Hinz gestorben ist, habe ich mir nach einer Ewigkeit mal wieder "Das Vermächtnis des Inka" angehört. Ich fand und finde heute noch, daß es eine sehr gelungene Produktion ist, allenfalls ein wenig zu kurz geraten, aber athmosphärisch sehr gut.Besonders bewegend: die Stelle, als Anciano des Vermächtnis von Haukaroporas Vater vorliest.
5 Europa-Mohren von mir!
nemo bewertet das Hörspiel mit





und schrieb am 12. 02. 2007:
"Tot brach der Stier zusammen. Sein Blut versickerte im Sand der Arena." Wow!
Ich halte dieses Hörspiel für eins der besten, die Europa herausgebracht hat. Sprecher, Musik und Atmosphäre sind sozusagen akustisches Breitwandformat. Ich bin jedes Mal nach Hören dieser gerade einmal 40 Minuten Hörspiel überwältigt.
edith bewertet das Hörspiel mit





und schrieb am 23. 02. 2005:
kuriose Geschichte, hab keinen Sinn im ZUsammenhang erkennen können.Kenn auch dat Buch nicht.Sprecher und Stimmung nach 1erst. lauschen:
iss gut.
Santer
schrieb am
11. 05. 2004:
Das Hörspiel ist mit "Gut" zu bewerten. Man merkt deutlich, daß es sich um eine Zwillingsproduktion handelt. Die Sprecherriege ist dieselbe wie bei Old Surehand.Man merkt hier ein paar Schwachstellen. Die sprecher sind hervorzuheben. Hellmuth Lange ist auf der Scheibe genial.Über den Erzähler muß man keine Worte mehr verlieren.Im Nachhinein zeigt diese Produktion, daß Europa durchweg in der Lage war auch unbekanntere Stoffe des Meisters zu vertonen. Ich träume ja heute noch von eventuell in den Archiven verschollenen Hörspielen wie"Im Lande der Mahdi oder die Felsenburg". Vielleicht mit Trixner,Paetsch und F.J! Aber leider sind es nur Träume.
hairapetian
schrieb am
27. 05. 2003:
"Mein Sohn. Wenn Du diese Zeilen liest, bin ich tot. Auch Völker sterben." (Aus dem Testament des vorletzten Inkas). Eines der bewegendsten "Europa"-Hörspiele dank des jungen und des alten Konrads sowie der großartigen Musikauswahl. Wer kennt das mexikanische Stück?Genau richtig zum Vatertag am 29. Mai. Nobles Anliegen edel gesprochen. Gut, dass auf den Karl-May-typischen rassistischen Unterton verzichtet wird. Die "Box"-Aufnahme ist ebenbürtig, hat vielleicht sogar mehr Drive. Schaurig das Ende des Gambusinos samt seines Komplizen ("stark" Stark und Poelchau. Für beide LPs: Höchstwertung. Auch meine Freundin Ntscho-tschi El-Khansa ist gerührt.
Der Gambusino
eddi
schrieb am
27. 05. 2003:
Kann mich nur Gunnar und Horst wärmstens anschließen- Billg
Markus
schrieb am
20. 05. 2002:
Ich kann an dieser Stelle Werner Schmidt nur recht geben. Der Text von der box-Variante ist nahezu identisch aber die umsetzung ist deutlich eindrucksvoller vorallem dank der geschickteren Musikauswahl. Markus
Werner Schmidt
schrieb am
24. 01. 2002:
Der einzig wirklich gute Sprecher hierbei ist Konrad Mayerhoff. Es existiert eine textgleiche Fassung unter dem Label BOX, Regie Peter Folken. Hier wird Haukaropora von Konrad Halver wesentlich besser gesprochen als von Michael Hinz. Auch die Nebenrollen sind sprachlich besser besetzt (z.B. auch mit Peter Folken).
gunnar
schrieb am
12. 01. 2002:
Hallo Jens. Habe grad deinen Eintrag gelesen. Die Hintergrundmusik stammt aus der Ouvertüre zu der Operette "Die schöne Galathee' von Franz von Suppee. Viele Grüße
Jens
schrieb am
02. 01. 2002:
Ich erinnere mich, dass ich dieses wenig bekannte Karl-May-Abenteuer in meiner Kindheit sehr gern gehört habe. Besonders stimmungsvoll ist die Verlesung des Testaments für Haukaropora gelungen - dank des melancholischen Timbres in Konrad Mayerhoffs Stimme und der eligischen, bestechenden Hintergrundmusik. Ich wüsste gern, aus welchem klassischen Stück die stammt. Sie ist - wenn ich mich recht erinnere - auch am Ende von DIE KLEINE SEEJUNGFRAU und ROBINSON CRUSOE zu hören. Wer kann mir diesbezüglich einen Tipp geben?
Gunnar
schrieb am
18. 09. 2001:
In einem muß ich Horst recht geben. Die Figur des Dr. Parmesan ist lächerlich. Allerdings finde ich, daß die lustigen Personen (z. B. Sam Hawkins, Tante Droll oder Hobble Frank) Karl May oft die Würze geben. Was mich aber am meisten stört ist das, daß die südamerikanischen Indianer mit dem nordamerikanischen gleichgesetzt werden. Beim Überfall auf das Lager wird doch tatsächlich das Angriffsgeschrei der nordamerikanischen Indianer eingesetzt. Weiter haben die Inkas ihre Opfer wohl nicht skalpiert. Wem sind denn diese Pannen passiert. May oder Folken? Muß allerdings zugeben, daß ich den Roman nie gelesen habe. Mayerhoff ist wirklich gut aber peinlich ist Hans Clarin. Es reicht doch schon, daß Mays komischere Figuren in den Filmen ins lächerliche gezogen werden teilweise zu Säufern degradiert werden Da mußte man hier doch nicht noch den Gipfel drausetzten ("Wer weiß, vielleicht würde eine operative Entfernung der Kniescheibe ihren Blutdruck senken. Sie wissen ja ich säble ja alles herunter). Lächerlich.
Harald
schrieb am
03. 07. 2001:
Schade. Da hätte man mehr draus machen können. Sparsam eingesetzte Geräusche und Musik hätte man ja noch akzeptieren können, leider agieren auch die Sprecher "sparsam"... Einzig der stets gut aufgelegte Konrad Mayerhoff setzt Glanzpunkte. Schade, dass nicht immer alle Sprecher gleichzeitig anwesend sind; Konrad Mayerhoff hätte sie sicher mitgerissen. Nein, das war nicht so toll.
Horst
schrieb am
02. 07. 2001:
Mein Gott, was ist das denn? Die Story ist eigentlich ganz gut, die Darbietung und insbesondere einige der Charaktere/Sprecher aber gehören zum schlimmsten was ich je via Hörspielplatte rezipiert habe. Insbesondere Hans Clarin als Dr. Parmesan (Karl May muß bei der Erschaffung dieser Person und ihres Namens entweder total besoffen oder total debil gewesen sein) ist unglaublich dämlich und unlustig. Die lustigen Nebenfiguren sind bei Karl May ja ohnehin nur äußerst schwer zu ertragen, im Hörspiel wirken sie aber völlig albern und deplaziert (vgl. etwa Tanta Droll in »Der Schatz im Silbersee«). Das verdirbt einem echt jeden Spaß!!!!
necroscope
schrieb am
08. 05. 2001:
Ich habe dieses Hörspiel grade auf dem Flohmarkt erworben und bin ziemlich begeistert über die Umsetzung des Romans. Klar man hätte vieles ausführlicher gestalten können, wenn man einen Zweiteiler daraus gemacht hätte. Trotzdem sind die wesentlichen Elemente des Romans gut wiedergegeben. Einziges Manko ist für mich die Tatsache, daß man die Stimmen der Ganoven erst zum Ende der Geschichte zu hören bekommt. Hätte man diese bereits zu einem früheren Zeitpunkt einmal auftreten lassen, hätte der Hörer ein deutlicheres Profil der Beiden vor seinem "geistigen Auge". Nichts desto trotz wieder ein gelungenes Karl May Hörspiel von Europa.
Marcus schrieb: Wer die erste Seite übersteht, wird mit einer sehr eindrucksvollen Leistung Konrad Mayerhoffs belohnt, der in bewegender Weise das Testament von Haukaroporas Vater verliest.
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